Marx, Engels und die sozialistische ArbeiterInnenbewegung des 19. Jahrhunderts
Kurzinfo
Vortrag
von
mit Ralf Hoffrogge
09.06.2015 - 19:00
Berlin

In der Lebensspanne von Karl Marx und Friedrich Engels zwischen 1818 und 1895 entwickelte sich die sozialistische Bewegung in ungeahnten Sprüngen: von den bescheidenden Anfängen eines «Handwerkerkommunismus» Wilhelm Weitlings in den 1830er Jahren, der von Wandergesellen durch die Lande getragen wurde und noch stark christlich-moralisch geprägt war, über die ersten Gewerkschaften in der 1848er Revolution hin zur sozialistischen Massenpartei im entwickelten Industriekapitalismus.

Kurzinfo
Vortrag
von
mit Sarah Speck und Felicitas Reuschling
07.06.2015 - 18:00
Berlin

Das Spannungsverhältnis zwischen Feminismus und Marxismus ist seit 1968 durch die Diskussion um die Reproduktion der Ware Arbeitskraft geprägt. Feministische Kritiken machten die gesellschaftlichen Voraussetzungen der kapitalistischen Wertproduktion sichtbar. Viele, das Geschlechterverhältnis betreffende Phänomene lassen sich mit dem Begriff der Enteignung politisch und theoretisch möglicherweise besser fassen als mit dem Begriff der Ausbeutung. Ausbeutung verweist auf kapitalistische Produktion, Enteignung auf (fortgesetzte) ursprüngliche Akkumulation.

Luxemburgs Begründung der Notwendigkeit nichtkapitalistischer Milieus
Kurzinfo
Vortrag
von
mit Ingo Stützle
10.05.2015 - 18:00
Berlin

Im zweiten Band des Kapital verdeutlicht Karl Marx, dass die kapitalistische Produktionsweise zu ihrem Funktionieren vieler Voraussetzungen bedarf. Bis heute wird im Anschluss an Rosa Luxemburg darüber diskutiert, ob Marx hierbei nicht vernachlässigt habe, dass dies nur auf Grundlage kapitalistischer Expansion in nichtkapitalistische Milieus möglich sei. Luxemburg argumentiert im Anschluss an die Marxschen Reproduktionssche- mata, dass der Kapitalismus nicht nur krisenhaft, sondern immer auch expansiv sein müsse.

Was bleibt von Georg Lukács’ Theorie?
Kurzinfo
Buchvorstellung
von
mit Hanno Plass, Patrick Eiden-Offe und Frank Engster
08.04.2015 - 19:30
Berlin

Georg Lukács’ „Geschichte und Klassenbewusstsein“ ist ein Werk mit einer geradezu überzeitlichen Wirkung. Als Reaktion auf das Scheitern der deterministisch antizipierten proletarischen Weltrevolution nach dem Ersten Weltkrieg erschien diese Sammlung von Essays und Aufsätzen erstmals 1923.

Interview for the 7th issue of "Thing - Journal for theoretical practices"”

Could you briefly present your group, its activities and current goals as well as your development since the first days?

TOP: As the name of our group T.O.P. - Theorie.Organisation.Praxis -already shows, we are following three major goals:

Kurzinfo
Konferenz
von
mit Christoph Menke, André Kistner, Stefan Krauth u.a.
08.05.2015 (All day) to 10.05.2015 (All day)
Berlin

Der junge Marx hat in einer Vielzahl von Texten zu Fragen des Rechts Stellung genommen. Neben heftiger Kritik an konkreten Gesetzen im damaligen Preußen setzt er sich mit prominenten Staats- und Rechtstheorien seiner Zeit – insbesondere derjenigen Hegels – auseinander. Sein Ringen um den richtigen Umgang mit den rechtstheoretischen Fragestellungen ist immer auch eine Suche nach der adäquaten Form von Gesellschaftskritik überhaupt.

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