Krise, soziale Reproduktion und Lebensweise
Kurzinfo
Vortrag
von
mit Silvia Federici
26.06.2014 - 19:00
Berlin

In ihrem Buch «Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprünglicheAkkumulation» wirft Silvia Federici einen feministischen Blick auf die Entstehungsbedingungen des Kapitalismus und die damaligen Umbrüche in den Geschlechterverhältnissen. Im Zentrum steht die Frage, wie Produktions- und Lebensweise sich in diesem Prozess verschränken.

Zur Lage der Nation, des Subjekts und der Linken in den USA nach Occupy.
Kurzinfo
Podiumsdiskussion
von
mit Rick Wolff, Harriet Fraad und Jan Rehmann
18.06.2014 - 19:00
Berlin

Mit Occupy hat die verbreitete Unsicherheit, die durch die Krise verschärft wurde, einen politischen Ausdruck gefunden. Doch es gelang nicht, die direkten Aktionen zivilen Ungehorsams vor Ort mit einer übergreifenden zivilgesellschaftlichen Organisierung weiter zu treiben und mit institutionellen Initiativen zu verbinden. Lokal gab es progressive Veränderungen, bis hin zur Wahl des linken Brügermeisters Bill de Blasio in New York. Doch mit Occupy scheint auch die Krise von der nationalen Bühne verschwunden zu sein. Wall Street bleibt im Staat fest verankert.

Gedenkstunde und -aktion gegen Sozialrassismus
Kurzinfo
Gedenkstunde und -aktuon
des
13.06.2014 - 18:00 to 14.06.2014 - 17:30
Berlin

Soziale und rassistische Ausgrenzung - historische Kontinuitäten und Brüche!

Gedenkstunde: Fr., 13.06.2014, 18:00 - 19:00 Uhr, vor den Verwaltungsgebäuden der ehem. Arbeitshäuser in Rummelsburg, Nähe Hauptstr. 8, 10317 Berlin, (S-Bhf Rummelsburg, zu Fuß ca.10 min o. TRAM 21 - Kosanke-Siedlung)

Lebensweisen, Reproduktion und Transformation
III. Transformationstagung
Kurzinfo
Konferenz
von
mit Silvia Federici, Heidi Hartmann, Frigga Haug, ...
26.06.2014 (All day) to 29.06.2014 (All day)
Berlin

Wie wollen wir leben? Wie geht es morgen weiter? Welche Arbeit muss getan werden, damit alle zum Leben und zur Arbeit kommen? Und wie kann die Gesellschaft insgesamt erhalten, erweitert, entwickelt werden? Widersprüche zwischen der Reproduktion des Kapitals und Ansprüchen an ein gutes Leben, Erholung, Muße und Teilhabe sind zugespitzt: Mehr Frauen sind erwerbstätig, Familienmodelle in Bewegung; gleichzeitig ist Arbeit intensiviert, häufig prekär, Löhne sind gesunken, Arbeitszeiten überlang und unberechenbar.

Kurzinfo
Buchvorstellung
von
mit Ingo Stützle
26.11.2013 - 19:30
Berlin

„Sollte es der Wunsch Frankreichs gewesen sein, den Euro zu gründen, um die vermeintliche deutsche Dominanz zu brechen, dann ist genau das Gegenteil eingetreten.“ (Gerhard Schröder, Bundeskanzler 1998 bis 2005)

mit Toni Negri
Kurzinfo
Vortag
von
23.10.2013 - 19:00
Berlin

Heute erfasst der Kapitalismus alle Lebensbereiche. Selbst die Seele wird nach kapitalistisch-neoliberalen Gesetzen dekliniert. Die Selbstoptimierung ist ein ökonomischer Imperativ, der zur Selbstausbeutung führt. Heute wird nicht nur die Arbeitszeit oder -kraft, sondern die Person, ja das Leben selbst ausgebeutet. Die Freiheit ist nun keine moralische, sondern eine ökonomische Kategorie. Sie hat Leistung und Produktivität zu steigern. Das Leistungssubjekt beutet sich selbst freiwillig und leidenschaftlich aus, bis es daran zugrunde geht.

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