Aus "i say no" Zeitung des Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus, Herbst 2011

Angeblich erlebt Deutschland trotz Krise gerade sein zweites Wirtschaftswunder: Der Export boomt, während der Rest Europas in Scherben liegt. Andererseits: Selbst jetzt herrscht Massenarbeitslosigkeit, und um die verbliebenen Jobs wird mit harten Bandagen bekämpft. Doch die Lösung ist nahe: »Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job.« So sprach Kurt Beck von der SPD. Schlappe zehn Euro im Frisiersalon investiert, schon läuft‘s mit der Karriere.

Gegen Leistungskult und Leitkultur
Aufruf des BgRS zur Aktionswoche gegen Rechtspopulismus (Berlin, 26.8.-3.9.2011)

Die Abgeordnetenhauswahlen werfen ihre Schatten voraus: am 27. und 28. August 2011 will die „Bürgerbewegung PRO DEUTSCHLAND“ in Berlin einen so genannten Anti-Islamisierungs-Kongress (kurz AIK) samt Demonstration veranstalten. Eine Woche später, am 3. September, kommt auf Einladung der Partei DIE FREIHEIT Geert Wilders nach Berlin.

Pressemitteilung zur Innenministerkonferenz

(Berlin) Als Reaktion auf Hausdurchsuchungen in Frankfurt am Main haben Berliner Autonome einen sogenannten ‘Wurst Award’ an Michael Boddenberg, Minister für Bundesangelegenheiten des Landes Hessen, verliehen.

Gegen Integration und Ausgrenzung
Aufruf von ...umsGanze! gegen die Innenministerkonferenz am 22.06.2011 in Frankfurt am Main

Der Ton wird rauer, die Politik verrückter und die Aussichten immer brutaler. Es gibt allen Grund sich gegen diese Zumutungen zu wehren. Stattdessen wird im Hamsterrad der Konkurrenz nach unten getreten. Sichtbar wird dies im aktuell grassierenden Sozialchauvinismus und Rassismus.

Gegen Integration und Ausgrenzung
...umsGanze!-Kampagnenaufruf 2011

Der Ton wird rauer, die Politik verrückter und die Aussichten immer brutaler. es gibt allen Grund, sich gegen diese Zumutungen zu wehren. Stattdessen wird nach unten getreten, wo es noch geht. Aber: So wie es ist, muss es nicht bleiben. Das kommunistische „…ums Ganze!“-Bündnis lädt zum gepflegten aufstand gegen Sozialchauvinismus, Rassismus und Kapitalismus ein.

Anti-Festschrift für Thomas Ebermann

Am 18. April 2011 wurde Thomas Ebermann 60 Jahre alt. Dafür wird man in der gebügelten Welt und bei guter Führung mit einer Festschrift bestraft. Wir wollten Thomas aber lieber das Gegenteil einer Festschrift übergeben, und haben eine Anti-Festschrift organisiert. Mit Beiträgen von Hermann L. Gremliza bis Jutta Ditfurth, von Knarf Rellöm bis Rocko Schamoni, von Hanelore Hoger bis Dietmar Dath.

Hier geht's zum Blättern.

Und hier unser Gruß:

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