Dresden gut, alles gut?!

Zur Kritik der Erinnerungskultur in Dresden
Diskussion mit Olaf Kistenmacher (Historiker, Hamburg), Danilo Starosta (Kulturbüro Sachsen, Dresden) und TOP B3rlin

Die friedliche „Vielfalt der Erinnerungskultur“ (Helma Orosz) ist es, die sich Dresden anlässlich des Bombengedenkens an die Nacht des 13./14. Februar 1945 so unendlich wünscht und doch immer wieder gestört sieht. Aber welche Vorstellung von Geschichte und Versöhnung liegt dem zugrunde, wenn es Zeitzeugen, Überlebendengespräche, Versöhnungsgottesdienste, Beten und „wahrhaftes Erinnern“ schaffen, in den offiziellen Gedenk-Terminkalender dieses Tages aufgenommen zu werden? Wie politisch ist „wahrhaftes Erinnern“ in Dresden heute und welche Form hat die „Vielfalt der Erinnerungskultur“, die sich in Dresden aktuell etabliert? Dies soll gemeinsam mit dem Hamburger Historiker Olaf Kistenmacher und dem Dresdner Danilo Starosta (Kulturbüro Sachsen) diskutiert werden. Die Frage nach der Veränderung der Gedenkkultur, die Rolle der Gedenkstättenpolitik und der zentrale Opfergedanken Dresdens anlässlich seiner Bombardierung sollen dabei im Zentrum stehen.

Informationen
Diskussionsveranstaltung
mit

Datum & Uhrzeit

16.02.2011 - 19:00

Ort

Alaunstraße 36/40
01099
Dresden