23.7. Kiezgespräch nach acht Tagen Polizeibelagerung
#ohlauer

Die erzwungene Räumung und Belagerung der von Flüchtlin­gen be­wohnten Gerhart-Hauptmann-Schule war für die meisten ein Schock. Doch in kürzester Zeit entstanden auch unter­schiedliche Formen von Widerstand und Solidarität – in der Schule, im Kiez und in der ganzen Stadt. Durch den massiven Polizeieinsatz hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg etwas von der Gewalt und Diskriminierung greifbar ge­macht, der Ge­flüchtete in Deutschland und Europa tagtäglich ausge­setzt sind. (English↓ Türkçe↓)

Nach Ende der Polizeiblockade: Neuer Aufruf von TOP B3rlin
Solidaritäts-Demo am 5. Juli, 14 Uhr, Hermannplatz

Für den 5. Juli 2014 organisiert ein Bündnis antirassistischer Gruppen eine Demonstration in Solidarität mit den protestierenden Refugees in Berlin. Start ist um 14 Uhr am Hermannplatz. Nachdem der Belagerungsring der Bullen abgezogen wurde, haben wir einen neuen Aufruf geschrieben. Denn nichts ist jetzt gut in Kreuzberg. Die Räumung hat mehr als hundert Menschen obdachlos gemacht. Die Belagerung war ein Spiel mit dem Leben der Geflüchteten. Das deutsche Lager- und Abschieberegime läuft munter weiter.

Grün-Grünes Notstandsgebiet in Kreuzberg

Nach der gewaltsamen Teil-Räumung der von Refugees besetzten Gerhard-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg durch die Grüne Bezirksleitung und ihre Bullen harren noch immer mehrere Dutzend Geflüchtete auf dem Dach der Schule aus.