Für den Kommunismus
...umsGanze!-Aufruf gegen den Anti-Islamisierungskongress am 19. - 21.09.2008 in Köln
Termininfo
Kritik & Aktionen gegen den Antiislamisierungskongress in Köln
von
19.09.2008 (Ganztägig) bis 21.09.2008 (Ganztägig)
Köln

Vom 19.-20. September wollen „PatriotInnen“ aus ganz Europa, von der österreichischen FPÖ über den französischen Front National bis hin zum belgischen Vlaams Belaang, in Köln einen „Anti-Islamisierungs-Kongress“ veranstalten. Der Kongress wird schon jetzt von Pro Köln, den Hauptveranstaltern, als eine „noch nicht da gewesene Aktion der bundesdeutschen Rechten“ bejubelt. Zugesagt haben demnach auch europaweit bekannte RassistInnen und NationalistInnen wie der Front National-Vorsitzende Jean Marie Le Pen und der Vorsitzende der FPÖ, Strache.

Völkischen Freaks entgegentreten.
Aufruf von TOP B3rlin und der AJAK gegen den Naziaufmarsch am 01.05.2008 in Hamburg

Für den 1. Mai 2008 planen Nazis aus den Reihen der NPD und der sogenannter “Freien Nationalisten” in Hamburg eine Demonstration. Bislang wird auf einschlägigen Seiten im Internet für 12:00 Uhr zum U- und S-Bahnhof Barmbek mobilisiert. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dieser Demonstration um die zentrale norddeutschlandweite Demonstration der Neonaziszene handelt.

Aus Jungle World Nr. 44/07

Kapitalismuskritik und die Kritik sozialer Ungerechtigkeit haben nichts gemeinsam. Ein nicht regressiver Antikapitalismus muss das fetischisierte Verständnis von der Naturgegebenheit von Staat, Markt und Waren produzierender Arbeit durchbrechen. Das geht nicht ohne eine Kritik des bürgerlichen Staats. von der gruppe theorie. organisation. praxis. berlin

Der “…ums Ganze!” Block auf der Großdemonstration in Rostock am 2. Juni war ein voller Erfolg. Ca. 3.000 Menschen aus unterschiedlichen Spektren der antiautoritären Linken versammelten sich in unserem Block, um der Forderung nach der Abschaffung von Kapital, Staat und Nation einen praktischen Ausdruck zu verleihen. Dieses Vorhaben gilt es in emanzipativer Perspektive weiter voranzutreiben.

Aus '... ums Ganze! - smash capitalism. fight the g8 summit.'

Unter dem Leitmotiv „Wachstum und Verantwortung“ findet vom 6. bis zum 8. Juni im Ostseestädtchen Heiligendamm der Deutschlandgipfel der G8 (Gruppe der 7 mächtigsten Industriestaaten plus Russland) statt. Wenn derart hochkarätige Worthülsen – die wahrscheinlich gleich einer ganzen Heerschar von PR-Beratern ihre traurige Existenz als Megakreative sichern – auf die Öffentlichkeit losgelassen werden, dann ist den meisten klar: Propaganda ist im Spiel.

Die Berliner Phase 2-Redaktion fragte beim »... ums Ganze!«-Bündnis nach. Jan (T.O.P.-B3rlin), Alexandra (redical M, Göttingen) und Mandy (autonome antifa [f], Frankfurt/M.) standen Rede und Antwort.

Während Antifas und Antideutsche in den 1990ern noch unter dem Motto "Nie wieder Deutschland" gegen die postfaschistische Gesellschaft als solche demonstrierten, nehmen inzwischen an den Vorbereitungen zum G8-Gipfel sehr viele Antifas teil. Sucht die Antifa nach neuen Betätigungsfeldern, seit unter Schröder Antifaschismus zur staatstragenden Ideologie geworden ist und demonstriert ihr deshalb jetzt zusammen mit dem postfaschistischen  mainstream  gegen den Kapitalismus? Ist dieser inhaltliche Schwenk auch eine Reaktion auf den Stillstand in der Antifaszene oder entspringt er der politischen Notwendigkeit der Zeit?

Neonazis und ihre Wirtschaftsmodelle
Aus '... ums Ganze! - smash capitalism. fight the g8 summit'

Wie unlängst bekannt wurde, planen die hessische NPD und freie Kameradschaften der Region einen Monat nach dem G8-Gipfel in Heiligendamm eine Großdemonstration in Frankfurt am Main. Warum Frankfurt? Die Begründung der NPD spricht Bände und ist geradezu exemplarisch für das neonazistische Kapitalismusverständnis.

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