Hier der umsGanze!-Aufruf gegen den WKR-Ball 2012.

Hier alle wichtigen Technics zum WKR-Wochenende: Demoroute, Rechtshilfe, Übernachtung, Party…

Am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Auschwitzbefreiung, findet der Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) statt. Dort treffen sich jedoch nicht nur ein paar Burschenschafter in Frack, Schärpe und Schmiss. Vielmehr ist das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, ein Stelldichein der alten und neuen Rechten Europas.

Im veranstaltenden WKR sind 21 Studentenverbindungen organisiert, die sich politisch in einem Spektrum zwischen national-freiheitlich und völkisch-deutschnational bewegen. Federführend ist hier zum Beispiel die Wiener Burschenschaft Olympia, die bei einer Tagung Eisenach „die Unterwanderung des deutschen Volkes durch Angehörige von fremden Völkern“ befürchtete und immer wieder durch Gäste wie den Holocaustleugner David Irving oder den NPD-Barden Frank Rennicke auffällt.

Komplettiert wird das illustre Treffen beim WKR-Ball von Delegationen diverser Rechtspopulisten wie Pro Köln, der Schweizer Volkspartei, Front National (Frankreich) und Vlaams Belang (Belgien). In Österreich, in der die FPÖ mit Parolen wie „Asylbetrug heißt Heimatflug“ einen Wahlerfolg von 26% einstreichen konnte, wundert es nicht, dass die bisherigen Proteste und Gegendemonstration unter fadenscheinigen Begründungen verboten und kriminalisiert wurden.

Um das Treffen der Freund_innen reaktionärer Krisenlösungsmodelle nicht unbeantwortet zu lassen, ruft das …umsGanze! – Bündnis zusammen mit den Wiener Genoss_innen dazu auf, sich selbst auf die Party einzuladen und den Gästen des WKR-Balls gehörig ins Sektglas zu spucken!

Gegen reaktionäre Ideologien – ob in Deutschland, Österreich oder anderswo! Für den Kommunismus!

Es wird eine Anreise aus Berlin geben. Karten gibt es hier:

5. Jänner 2012, 19:00 Uhr // Cafe Größenwahn und Leichtsinn // Kinzigstr. 9, U-Bhf Samariterstraße
Kurze Inputs werden die Geschichte des WKR-Balls und seine Bedeutung für die europäische Rechte beleuchten, sowie aktuelle Entwicklungen nationalistischer Krisenideologie. Auch die geplanten Gegenaktivitäten werden vorgestellt, und es wird die Möglichkeit geben, Busfahrkarten nach Wien zu kaufen.

Inputs von:
Autonome Antifa Wien
Jörg Kronauer, Sozialwissenschaftler und freier Journalist
TOP B3rlin

21. Jänner 2012, 15:30 Uhr // Uni Wien // Hörsaal 33
Zur Kritik des Gedenkens: Diskussionsveranstaltung der Autonomen Antifa Wien, mit Karin Liebhart und TOP B3rlin.

NEU: Interview mit umsGanze! zu m31 auf Radio Corax.

Auf einem internationalen Treffen linker Gruppen und Basisgewerkschaften aus Griechenland, Deutschland, Spanien, Polen und Österreich Anfang Dezember in Frankfurt a. M. wurde beschlossen: Für den 31. März wird unter dem Motto „M31 – European Day of Action against Capitalism“ zu einem europaweiten Aktionstag gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EU-Kommision, IWF und EZB aufgerufen. Ein bundesweites Vorbereitungstreffen für die Aktion in Deutschland findet am 21. Januar in Frankfurt statt. Gruppen, die teilnehmen möchten, können sich gerne per Mail an antifa_f@yahoo.de wenden.

Kampagnenhomepage (mehrsprachig): march31.net

Kampagnenaufruf auf Deutsch: march31.net/de

Veranstaltungstipps

27.-29.1. Dresden: Ziviler Ungehorsam und Kollektiver Regelverstoß. Internationaler Kongress. Mehr…

28.1. Hamburg: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Demonstration. Mehr…
13 Uhr. Hamburg Hauptbahnhof.

30.1. Berlin: Die Krise in Europa und die Situation in Griechenland. Diskussionsveranstaltung mit wildcat und bmf. Mehr…
20 Uhr. Kulturzentrum Paradox (Bernhardtstr. 10-12).

7.2. Berlin: Aller guten Dinge sind drei! Zu den Antinaziblockaden in Dresden, zum Geschichtsbild in Dresden und dem aktuellen bundesweiten Repressionsstand. Mehr…
20 Uhr. Café Commune (Reichenberger Str. 157).

4.3. Berlin: Ursprünge und Dynamik des revolutionären Aufstands 2011 in Nahost und Nordafrika. Veranstaltung der jour fixe initiative berlin mit Gilbert Achcar und Bernard Schmid.
18 Uhr. NGBK (Oranienstr. 25)

1.7. Berlin: Utopie und Architektur. Veranstaltung der jour fixe initiative berlin mit Thomas Flierl.
18 Uhr. NGBK (Oranienstr. 25)

15 Jahre AJAK! 5 Jahre TOP B3rlin!

NEU: Mitschnitt der Lesung von Stanley Schmidt.

Wenn die Antifa Jugendaktion Kreuzberg [AJAK] und die Gruppe Theorie.Organisation.Praxis. Berlin [TOP B3rlin] ihr zusammen 20jähriges Bestehen feiern, bleiben keine Füße still, keine Augen und Kehlen trocken und keine Fragen offen.

Für die Ohren feinsten Punkrock, fürs Herz musikalische Erkundungen durch die Irrungen und Wirrungen des kapitalistischen Seelenlebens, für die Füße ausgewählter Trash, für die Sprache viele Freunde und für die Hand ein Becks.

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Zum 73. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 1938 – Gegen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, Europa und überall!

Am 9. November 1938 brannten überall in Deutschland und Österreich Synagogen. Jüd_innen wurden von deutschen Antisemit_innen gedemütigt, geschlagen, vergewaltigt, ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Ihre Wohnungen und Geschäfte wurden überfallen, zerstört und geplündert. Etwa 30.000 Männer wurden verhaftet und in die Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen verschleppt. Mit diesen Pogromen radikalisierte sich die Politik des NS. Nach Jahren systematischer Ausgrenzung folgte nun der Versuch, alle Jüd_innen Europas gezielt und umfassend zu vernichten. Bis 1945 wurden sechs Millionen ermordet, viele in eigens eingerichteten Vernichtungslagern. Auch mehr als 50.000 jüdische Berliner_innen wurden unter den Augen der Bevölkerung deportiert - viele über ein Sammellager in der Synagoge Levetzowstraße und den Güterbahnhof Moabit. In ihrem Andenken demonstrieren wir auch in diesem Jahr.

17 Uhr. Auftaktkundgebung am Mahnmal Levetzowstraße (U-Bhf Hansaplatz, S-Bhf Tiergarten). Anschließend Demonstration zum Mahnmal an der Putlitzbrücke (S-Bhf Westhafen).

Weitere Infos auf der Homepage der Antifaschistischen Initiative Moabit.

Zur Demonstration ist eine Zeitung erschienen. Im Folgenden dokumentieren wir unseren Beitrag.

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Here we go again: Endgültige Anmerkungen zur These einer “deutschen Spezifik” nationaler Ideologie

Wie in den vergangenen Jahren auch, haben linksradikale Gruppen gegen die diesjährigen Staatsfei­ern zum Tag der deutschen Ein­heit mobilisiert (1.-3. Oktober, Bonn). (1) Das umsGanze!-Bündnis, dem wir als Berliner Gruppe angehö­ren, hat mit Diskussionsveranstaltungen und Vorabend­demo einen antinationalen Akzent gesetzt. Der De­mo-Aufruf The only PIIG’S the system befasst sich vor allem mit Krisenpolitik und Krisennationalismus in Deutschland und Europa. (2) Antideutsche Gruppen haben einen zweiten Aufruf veröffentlicht, der sich explizit ge­gen den antinationalen wendet. Das Demo-Bündnis und umsGanze! unterschlügen eine spezifisch deutsche, nämlich völkische For­mierung des hiesi­gen Nationalismus. Ihr eigener Aufruf Imagine there’s no Deutschland gipfelt in der – nicht ganz zwingenden – Unterstel­lung: “Wer behauptet, Deutsch­land habe nie einen Son­derweg beschritten oder ihn mittlerweile verlassen, kommt nicht drumher­um, Ausch­witz und seine Folgen im völkischen Nationalismus zu leugnen, zu verharmlosen oder zu relativie­ren.” (3) Vergleichba­res wurde in Artikeln und In­terviews formuliert (4), und bereits 2010 in Bremen lautete der anti­deutsche Vorwurf: “linker Geschichtsrevisionismus”.

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Occupy Capitalism – 100%!

Occupy Wall Street und die weltweiten Demos am 15. Oktober 2011 haben einen Nerv getroffen. Im fünften Jahr der Krise sehen viele eine globale Bewegung entstehen, die endlich Grundsätzliches ändern will und auch kann. Die meisten Beteiligten verstehen sich als kapitalismuskritisch, viele als antikapitalistisch. Auf Vollversammlungen und Protestcamps oder im Internet geht es gegen eine Politik, die irgendwie doch nur der Wirtschaft und den Finanzmärkten zu dienen scheint, auf Kosten der kleinen Leute. Gefordert wird “real democracy” statt “corpocracy”, denn “We are the 99%!”

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NEU: Die Referate der Marx-Herbstschule als Soundcloud: Wolf, Behrens, Haffner, Wallat, Hecker, Heinrich.

Hendrik Wallats Referat zur Aktualität des Fetischbegriffs ist im ak 566 (Nov. 2011) nachzulesen.

Wir haben in den drei bisherigen Marx-Herbstschulen die drei Bände des Kapital gelesen und wollen uns im Herbst 2011 einem Thema widmen, das alle drei Bände durchzieht. Es ist eines der interessantesten und zugleich rätselhaftesten und wird bis heute kontrovers diskutiert: der Fetischismus.

Dazu haben wir Passagen aus allen drei Bänden ausgewählt. Es wird also nicht nur um den berühmten Fetischcharakter der Ware gehen, sondern auch um den Geld- und Kapitalfetisch bis zum zinstragenden Kapital (G-G´) als der „äußerlichste[n] und fetischartigste[n] Form“ (Kapital Bd. III) des Kapitalverhältnisses. Des Weiteren wird es darum gehen, die Unterschiede zu klären zwischen dem Fetischismus einerseits und Begriffen wie Verdinglichung, Entfremdung, Verkehrung, Objektivierung, Ideologie, Mystifizierung, notwendig falsches Bewusstsein etc.

Ein Interview mit Radio Corax zur Herbstschule findet Ihr hier.

Anmelden könnt Ihr euch bei herbstschule@top-berlin.net.

Programm und mehr unter marxherbstschule.net

29.10., 20 Uhr: Podiumsdiskussion
Die Kritik des Fetischismus

mit Hendrik Wallat, Kornelia Hafner und Diethard Behrens.
Flutgraben e.V., Am Flutgraben 3 (auf dem Arena-Gelände an der Schlesischen Straße zwischen U Schlesisches Tor und S Treptower Park)

Und wer dann noch kann: 29.10. Party im ://about blank

Podiumsdiskussion zum 20. Geburtstag des Conne Island (Leipzig)

mit dem Euromayday Hamburg und TOP B3rlin

Evening special: unser bislang geheimer How-To-Guide “Kapitalismus abschaffen in zehn einfachen Schritten” als Lichtbildvortrag!

19:30 Uhr im Conne Island (Koburger Str. 3)

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25.9. L’INSURRECTION ET MOI

Staatspleiten, Eurokrise und (k)ein Aufstand

Diskussionsveranstaltung mit
- TIQQUN (Autor_innenkollektiv aus Frankreich)
- Terminal 119 (Antinationale Gruppe aus Griechenland)
- TOP B3rlin (Kommunistisches Projekt gegen alles Böse)

19.30 Uhr. Clash (Gneisenaustr. 2a).

Als 2008 die Investmentbank »Lehman Brothers« Pleite ging und eine internationale Finanzkrise ausbrach, hofften viele Linke, dass nun die Zeit für eine neue antikapitalistische Bewegung gekommen sei. In der Tat deutete einiges darauf hin, dass die »versteinerten Verhältnisse« (Marx) aufbrechen würden. In Feuilleton und Talk-Shows wird plötzlich aufgeregt über die Schwächen des »Kapitalismus« und die Unmoral der »Märkte« und »Banker« debattiert.

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Das Berliner Bündnis gegen Rassismus und Sozialchauvinismus (BgRS) hat auch eine Zeitung vollgeschrieben, und wir mit. In den nächsten Tagen wird das Ding tonnenweise verteilt. Hier kann schon mal geblättert werden.

Out now: Straßen aus Zucker #6

Die sechste Ausgabe der Straßen aus Zucker ist fertig, gedruckt und wunderbar. Schwerpunktthemen sind Religion(skritik) und Kultur/Rassismus/Integration. Die Zeitung kann wie immer über die SAZ-Homepage geordert werden. Außerdem ist sie als PDF online. Und es gibt wieder neue Sticker und Kram gegen alles Böse. Hier:


Rechtspopulistische Parteien wollen es im Berliner Wahlkampf richtig krachen lassen. PRO DEUTSCHLAND hatte am 27./28.8. zu einem “Anti-Islamisierungskongress” geladen. War aber ein Totalausfall, mit freundlicher Unterstützung der Antifa. Für den 3.9. hat die Partei DIE FREIHEIT den antimuslimischen Hass­prediger Geert Wilders eingeladen. Die Propaganda des Niederländers und seiner deutschen Groupies verspricht eine heile Welt, in der “wir” – die “abendländische Kulturgemeinschaft” – endlich wieder das Sagen haben. Rechtspopulismus reagiert damit auf die verdichteten Krisen einer kapitalistischen Ordnung, die ständig aus den Fugen gerät. Es genügt also nicht, sich diesen Arschlöchern entgegenzustellen – womöglich zusammen mit den staatstragenden Parteien, die den kapitalistischen Alltag verwalten. Antirassismus heißt Angriff, gegen Staat, Standort und Kapital.

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Die Abgeordnetenhauswahlen werfen ihre Schatten voraus: am 27. und 28. August 2011 will die „Bürgerbewegung PRO DEUTSCHLAND“ in Berlin einen so genannten Anti-Islamisierungs-Kongress (kurz AIK) samt Demonstration veranstalten. Eine Woche später, am 3. September, kommt auf Einladung der Partei DIE FREIHEIT Geert Wilders nach Berlin. Wilders ist einer der wichtigsten Stichwortgeber des europäischen Rechtspopulismus, besonders die Anhänger der FREIHEIT feiern ihn wie einen Popstar. PRO DEUTSCHLAND und DIE FREIHEIT gehören zu einer europaweiten Bewegung, die mit vermeintlicher Islamkritik rassistische und nationalistische Hetze verbreitet. Sie knüpfen dabei an die ausgrenzende Standortpolitik der Mitte-Parteien und den Alltagsnationalismus der Mehrheitsgesellschaft an.

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FIGHT FORTRESS EUROPE!

(english version below)

Antinationales Flimmern im Urbanhafen Berlin
ca. 20:30 Uhr Agit-Prop
ca. 21:00 Uhr “Das Deutsche Kettensägenmassaker”
ca. 22:00 Uhr “Deckname Dennis”

Die einen heulen Korokodilstränen, wir trinken Cocktails mit Schlingensief und lachen mit Dennis!

Am 13. August 2011 werden der 50. Jahrestag des Mauerbaus und die Mauertoten betrauert. Deutschland kann sich mal wieder dem nationalem Opferkult hingeben, während übers Wochenende Hunderte vor der Festung Europa ertrinken. Dass die öffentliche Moral beim nationalen Bedürfnis beginnt und auch endet, zeigt sich aktuell wieder in der Debatte über Flüchtlinge: Armut, Flucht und Vertreibung werden im deutschen Mainstream, wenn überhaupt, nur als humanitäres Problem wahrgenommen. Dabei sind sie ein Resultat des kapitalistischen Weltmarks und der globalen Ordnungspolitik kapitalistischer Staaten. Weiterlesen »

Mitschnitt der Veranstaltung:


Zur Situation der radikalen Linken in den USA

MONARCH • 14.8.2011 • 19:30 Uhr
U-Bhf Kottbusser Tor • Skalitzer Straße 134 • Berlin-Kreuzberg

Radikaler Anarchismus, Schwulenrechtsbewegung, Anti-Vietnam-Kriegs-Mobilisierung - vor einigen Jahrzehnten war die radikale Linke in den USA ein Impulsgeber für weltweite soziale Bewegungen. Doch nicht erst seit dem 11. September und Obama ist es um die Situation der Linken schlecht bestellt. Neben geringer Beteiligung und mangelndem Einfluss sind es dabei auch innerlinke Fehler, die das Projekt der Emanzipation behindern: Aktionismus, staatsappellative Kampagnen, kruder Antiimperialismus und Forderungen nach systemimmanenten Reformen sind dominant in linken Bewegungen, eine umfassende Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, an Kapital und Nation, finden sich hingegen selten.

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*** Duyurunun Türkçesi için alt tarafa bakın ***

22. Juli 2011, ab 21 Uhr auf dem Heinrichplatz, SO 36

Mit Beiträgen linker Gruppen und Projekte aus dem Bezirk, Public buhing der ZDF-Doku und crispy Kritik

Eine Initiative des Bündnisses gegen Rassismus und Sozialchauvinismus, unterstützt vom Berliner Bündnis “Rechtspopulismus stoppen!”

Vor ein paar Tagen hat Thilo Sarrazin mit einem Kamerateam des ZDF Kreuzberg besucht. Dabei ist er überall auf Wut und Empörung gestoßen. Denn Sarrazin ist die Galionsfigur eines neuen, offensiven Rassismus in Deutschland. In seinem Bestseller ‘Deutschland schafft sich ab’ stellt er Menschen mit türkischem oder arabischem Familienhintergrund als genetisch bedingt dumm und unproduktiv dar. Nach Jahrzehnten rassistischer Ausgrenzung werden sie jetzt als ‘Integrationsverweigerer’ beschimpft. Kein Wunder, dass sich die Betroffenen spontan wehren.

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Demo-Auswertung des Bündnisses gegen die IMK.

Pictures!

Repression vor der IMK: Brutale Festnahme und Hausdurchsuchung in Frankfurt/M.

PDF der Bündnis-Zeitung gegen die IMK.

Am 22. Juni findet in Frankfurt am Main die Innenministerkonferenz (IMK) 2011 statt, mit Bundesminister Friedrich und seinen Länderkollegen. Im Rahmen unserer Kampagne „Vielen Dank für die Blumen – Gegen Integration und Ausgrenzung“ rufen wir zu Protesten auf. Denn die IMK ist eine zentrale Institution staatlicher Kontrolle und Zurichtung. Sie entscheidet über grundlegende Bedingungen der „Integration“ ins „Team Deutschland“. Integration bedeutet dabei: Wer in den Genuss sozialer und bürgerlicher Rechte kommen will, muss dem Staat auf die eine oder andere Art seine Nützlichkeit beweisen. Die Aufdringlichkeit dieses Angebotes offenbart ein Blick auf die Flüchtlinge im Mittelmeer. Denn es gibt etwas schlimmeres als die geforderte Einpassung ins Standortkollektiv: den gewaltsamen Ausschluss. Hier bereits wird deutlich, dass Integration und Ausgrenzung zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Integration ist eine vergiftete Einladung, die wir gerne ausschlagen.

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Podiumsveranstaltung mit:

Frieder Otto Wolf, Professor für Philosophie
Peer Stolle, Republikanischer Anwält*innenverein, Autor
…ums Ganze!, kommunistisches Bündnis

Moderation und Einleitung: TOP B3RLIN

Do 16.06., 19:00 Uhr, Im Südblock,
Admiralstr. 1-2, Berlin-Kreuzberg

Anlässlich der Innenminsterkonferenz (IMK) am 22.06. in Frankfurt/M. wollen wir diskutieren, welche Rolle staatliche Politiken, institutionelle Apparate und gesellschaftliche Diskurse bei der Vermittlung abstrakter Verwertungszwänge und kapitalistischer Reproduktionsanforderungen spielen. Welche Diagnose lässt sich mit Blick auf aktuelle innen- und ordnungspolitische Entwicklungen stellen? Was bedeutet dies für eine linke Kritik an gesellschaftlichen Ein- und Auschlussprozessen und für eine emanzipative Praxis?

Mit Infos zur Mobilisierung gegen die IMK und zum Stand der aktuellen Repression. Seid solidarisch mit den betroffenen GenossInnen!

+ + + Mit der Bitte um Berichterstattung + + +

TOP B3rlin verleiht Integrationspreis an Chef der hessischen Landesvertretung

(Berlin) Als Reaktion auf Hausdurchsuchungen in Frankfurt am Main haben Berliner Autonome einen sogenannten ‘Wurst Award’ an Michael Boddenberg, Minister für Bundesangelegenheiten des Landes Hessen, verliehen. Bei der zweifelhaften Trophäe handelt es sich um eine rund 40 cm hohe Skulptur aus unterschiedlichen Wurstsorten. Mit dem Integrationspreis der anderen Art werde Boddenberg für einen völlig überzogenen Polizeieinsatz und die Kriminalisierung linker Opposition ausgezeichnet, begründete die Berliner Gruppe Theorie.Organisation.Praxis (TOP) ihre Entscheidung.

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Mit der Krise sind Rassismus und Sozialchauvinismus in den politischen Alltag zurückgekehrt. Unter Druck geraten vor allem Erwerbslose, prekär Beschäftigte und Menschen, denen eine “migrantische”, insbesondere “muslimische” Identität zugeschrieben wird. Doch auch der Rest der Gesellschaft wird aufgemischt. Die Hetze gegen vermeintliche “Sozialschmarotzer” und “Integrationsverweigerer” ist der Soundtrack einer umfassenden Verschärfung kapitalistischer Standortpolitik. So werden im Rahmen der “Integrationsdebatte” ganz allgemein gesteigerte Anforderungen kapitalistischer Verwertbarkeit durchgesetzt. Der nationale Wettbewerbsstaat macht mobil, und alle müssen mitmachen.

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Am 1.Juni gibt es im ://about blank (Markgrafendamm 24c, Ostkreuz) eine große Gala um die fünfte Ausgabe der „Straßen aus Zucker“ angemessen zu feiern. Für musikalische Unterhaltung sorgen Dirk von Lowtzow (Tocotronic), Mary Velo (Ntrop/Coincidence), Toni Haupt (Telekollegen), tiA ([ _ ]), Thomalla (Krakatau), Mehrton&Einklang (KaKü) und Disko Dna (Delikat).

Diskutieren mit den Sugars
Und wir laden euch alle ein vor der Gala mit uns über die Straßen aus Zucker-Texte zu reden, streiten und zu lästern. Los geht’s ab 22.00 Uhr im gemütlichen ://about-blank-Garten. Danach kann noch ein Bier getrunken, Pommes genascht und bei entspannter Musik auf die Partyeröffnung zugesteuert werden. Wir freuen uns auf euch!

Infos: aboutparty.net & facebook.com/strassenzucker

Mit der Krise sind Rassismus und Sozialchauvinismus in den politischen Alltag zurückgekehrt. Unter Druck geraten vor allem Erwerbslose, prekär Beschäftigte und Menschen, denen eine “migrantische”, insbesonde­re “muslimische” Identität zugeschrieben wird. Doch auch der Rest der Gesellschaft wird aufgemischt. Die Hetze gegen vermeintliche “Sozialschmarotzer” und “Integrationsverweigerer” ist der Soundtrack einer umfassenden Verschärfung kapitalistischer Standortpolitik. So werden im Rahmen der “Integrationsdebatte” ganz allgemein gesteigerte Anforderungen kapitalistischer Verwertbarkeit durchgesetzt. Der nationale Wettbe­werbsstaat macht mobil, und alle müssen mitmachen.

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Der Ton wird rauer, die Politik verrückter und die Aussichten immer brutaler. es gibt allen Grund, sich gegen diese Zumutungen zu wehren. Stattdessen wird nach unten getreten, wo es noch geht. Aber: So wie es ist, muss es nicht bleiben. Das kommunistische „…ums Ganze!“-Bündnis lädt zum gepflegten aufstand gegen Sozialchauvinismus, Rassismus und Kapitalismus ein.

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4.5. Aufstand in Leipzig

‎Am 4.5. diskutieren Frank Engster, das 1.-Mai-Bündnis Leipzig, TOP B3rlin und hoffentlich auch das Publikum über das französische Manifest ‘Der kommende Aufstand’. Beginn 19 Uhr im GWZ, Raum 2010.

Hier geht’s zum 1.-Mai-Bündnis Leipzig: The future is unwritten.

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‎Thomas Ebermann hat runden Geburtstag. TOP B3rlin gratuliert mit einer Anti-Festschrift, mit schönen Grüßen von A., Aeschbacher, Bartz, Blechschmidt, Conne Island, Dath, Dellwo, Ditfurth, Dreckmann, Gercke, Glawischnig, Gremliza, Hethey, Hoger, Kamerun, Politt, Rellöm, Riess, Schamoni, Schmidt, Spilker, Teichmüller, Thomayer, Venske, Volkert, Weber und Willemsen.

Hier der Link.

Hier gratuliert die Jungle World.

Die ersten Mitschnitte des umsGanze!-Kongresses “So, wie es ist, bleibt es nicht” (3.-5.12.2010 in Bochum) sind online. Überarbeitet und direkt zum Anhören im Flash-Player, oder als Download. Weitere Aufnahmen werden in den nächsten Wochen folgen. Eine kurze Auswertung der umsGanze!-Gruppen zum Kongress findet sich hier.

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Die Ereignisse am 13. Februar 2010 in Dresden waren zumindest in einer Hinsicht ein Erfolg für alle Antifaschist/innen: Die Organisation von Massenblockaden und zahlreiche Aktionen drum herum haben das erste Mal den Großaufmarsch der Nazis anlässlich des Gedenkens an die allierten Angriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 verhindert. (Aufruf weiterlesen)

Am 19. Februar ab nach Dresden, zu den Blockaden gegen die geplante Nazi-Demo!

Veranstaltung

16.2. Dresden: Dresden gut, alles gut!? Diskussion mit Olaf Kistenmacher, Danilo Starosta (Kulturbüro Sachsen) und TOP B3rlin.
19 Uhr. Scheune (Alaunstr. 36-40).

Informationen zu bundesweit organisierten Bussen zu den Blockaden.
…umsGanze! beteiligt sich an der Organisation von Bussen aus Köln, Frankfurt und Berlin. Fahrkarten für Busse aus Berlin gibt es in den Schwarze-Risse-Buchhandlungen im Mehringhof und auf der Kastanienallee.

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Der Veranstaltungsmitschnitt ist online, hier.
Das FSK Hamburg sendet den Mitschnitt am 25.2.2011 ab 14 Uhr auf 93,0 MHz und als livestream.

Inputs und Diskussion | 10.02.2011, 19:30 Uhr | Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130 (U Kottbusser Tor)

Das französische Manifest ‘Der kommende Aufstand’ gilt dem hiesigen Feuilleton längst als „das vielleicht wichtigste linke Theoriebuch unserer Zeit“ (FAS). Zwar landete die Vorsitzende der Linkspartei sofort am Pranger, als sie unaufgefordert über „Kommunismus“ nachdachte. Im literarischen Gewand darf es aber ruhig ein bisschen mehr sein: Das ausdrückliche Versprechen, die krisenhafte, in ihren Sachzwängen gefangene Gesellschaft von Staat und Kapital mit großem Knall verschwinden zu lassen. Weiterlesen »

Die aktuelle Ausgabe der Phase2 diskutiert “neue Perspektiven auf einen alten Feind”, das D-Land. Wir haben einen Artikel zur jüngsten Kontroverse um ‘antinationale’ vs. ‘antideutsche’ Kritik beigesteuert, verbunden mit einem hemdsärmeligen Appell: “Ideologiekritik und Neue Marx-Lektüre” seien “für den Arsch”, wenn sie sich nur in Theoriezirkeln drehten; sie sollten wieder zurück in die Politik finden.

Im Folgenden unser Text. Das ganze Heft gibt’s ab sofort im linken Buchhandel, oder hier zu bestellen.

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